Versorgungsausgleich

Im Falle einer Scheidung unterliegen – wie bisher auch - die erworbenen Ansprüche auf Betriebsrente ebenfalls dem Versorgungsausgleich zwischen den geschiedenen Eheleuten. In 2009 wurden die Regelungen hierzu aber neu gefasst.

Künftig erwirbt der ausgleichsberechtigte Ehepartner einen eigenen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung bei dem jeweiligen Versorgungsträger und wird so gestellt, als sei er mit Inkrafttreten des Versorgungsausgleichs aus dem Unternehmen ausgeschieden, das die dem Versorgungsausgleich zu Grunde liegende Zusage erteilt hat.

Die Höhe dieser so neu gebildeten Anwartschaft berechnet sich aus der während der Ehezeit erworbenen Anwartschaft des Ausgleichspflichtigen.

Unter den Versorgungsausgleich fallen Rentenansprüche ebenso wie Ansprüche auf eine Kapitalzahlung.

Neben dieser sog. internen Teilung ist auch eine externe Teilung auf Wunsch der Beteiligten möglich. Hierbei wird der Ausgleichsanspruch auf einen externen Versorgungsträger übertragen, beispielsweise auf einen Versorgungsträger, bei dem der Ausgleichsberechtigte seinerseits bereits einen Anspruch besitzt.