verdeckte Gewinnausschüttung

Die tatsächlichen Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung ebenso wie die "fiktiven" Aufwendungen (Pensionsrückstellungen), sind Betriebsausgaben und schmälern damit den Gewinn und folglich auch die gewinnabhängigen Steuern.

Bei einer Direktzusage zu Gunsten eines Gesellschafter-Geschäftsführers, insbesondere wenn er eine beherrschende Stellung hat, wird sein voll steuerpflichtiger Gewinn in steuerfreie Pensionsrückstellungen (ebenfalls zu seinen Gunsten) umgewandelt, so dass die Finanzverwaltung sehr strenge Anforderungen stellt.

Werden diese strengen Anforderungen nicht erfüllt, so werden die Aufwendungen ggf. auch im Nachhinein nicht anerkannt und es entsteht eine sog. verdeckte Gewinnausschüttung mit den damit verbundenen Steuernachzahlungen.

Auch wenn eine Pensionszusage steuerlich nicht anerkannt wird, so bleibt sie zivil- bzw. arbeitsrechtlich doch gültig, so dass die Verpflichtung dann aus versteuertem Gewinn zu erfüllen ist.