Besteuerung

Die Eigenheimrente wird - wie alle anderen Riester-Produkte auch - nachgelagert besteuert.

Das in der Immobilie gebundene steuerlich geförderte Riester-Kapital wird auf einem fiktiven Konto - dem sogenannten Wohnförderkonto - erfasst.

Die dort erfassten Beträge werden jährlich um 2 % erhöht. Das sich daraus ergebende Gesamtkapital bildet die Grundlage für die nachgelagerte Besteuerung, die mit Renteneintritt fällig wird.

Im Rentenalter hat der Förderberechtigte die Wahlmöglichkeit zwischen einer Einmalbesteuerung und einer Besteuerung über einen Zeitraum von 17 bis 25 Jahren.

Entscheidet er sich für die Einmalbesteuerung, werden nur 70 % des geförderten Kapitals der Besteuerung unterzogen. Welche Variante die günstigere ist, hängt von der konkreten Steuerlast im Einzelfall ab.