Das Prinzip der Riester-Rente

Die Riester-Rente beruht auf einem Drei-Stufen-Modell:

In der ersten Stufe zahlt der Anleger regelmäßig bis zum 62. Lebensjahr beziehungsweise bis zum Beginn seiner Altersrente in den entsprechenden privaten Vorsorgevertrag ein. Dieser private Vorsorgevertrag kann ein Sparplan, eine Rentenversicherung oder ein Investmentsparplan sein.

Während der zweiten Stufe fließt das angesammelte Vermögen des Anlegers sukzessive in Form einer Rente oder nach einem Auszahlungsplan an ihn zurück.

Spätestens wenn der Anleger 85 wird, beginnt die dritte Stufe: Dann muss auch im Fall des Auszahlungsplanes das verbleibende Kapital ganz oder teilweise in eine private Rentenversicherung überführt werden, um die finanzielle Versorgung auch im hohen Alter sicherzustellen. Diese dritte Stufe ist für alle Arten der Riester-Rente obligatorisch.

Die Teilnahme an der Riester-Rente ist freiwillig. Jeder entscheidet selbst, ob er die zusätzlich geförderte Altersvorsorge nutzen möchte und welche Anlageform er wählen will.

Im Rahmen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes erfolgte für die Riester-Rente eine Anpassung der Altersuntergrenze für die frühest mögliche Inanspruchnahme der Leistung von 60 auf 62 Jahre.