Kapitallebensversicherung

Die privaten Lebensversicherungen sind Kapitalanlagen, die der Altersvorsorge dienen können. Charakteristisch für diese Versicherung ist die Einzahlung von Beiträgen und die einmalige Auszahlung des angesparten Kapitals einschließlich erwirtschafteter Überschüsse zu einem festgelegten Zeitpunkt. In die Rubrik der Altersvorsorge fallen Lebensversicherungen mit einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren und einer Auszahlung nach dem vollendeten 62. Lebensjahr.

Im Rahmen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes erfolgte für die Kapitallebensversicherung im Rahmen der Altersvorsorge eine Anpassung der Altersuntergrenze für die frühest mögliche Inanspruchnahme der Leistung von 60 auf 62 Jahre.

Die Kapitallebensversicherung kann auch um weitere Risikoversicherungen wie beispielsweise Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit erweitert werden.

Für die klassischen Lebensversicherungen gelten ab 2005 neue steuerrechtliche Vorschriften. Änderungen gibt es bei der Steuer in der Beitragszeit und bei der Steuer zur Auszahlung der Lebensversicherung. Besondere Beachtung sollte nach den Neuregelungen durch das Alterseinkünftegesetz das Rentenwahlrecht erhalten.