Rente mit 67

Bundestag und Bundesrat haben im März 2007 beschlossen, dass sich das gesetzliche Renteneintrittsalter auf 67 Jahre erhöhen soll. Flankierend dazu soll die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter verbessert werden.

Der Hintergrund des Gesetzes: Das deutsche Rentensystem soll zukunftsfähig erhalten und mittelfristig vor einem drohenden Finanzkollaps bewahrt werden. Denn die Deutschen werden immer älter und die Rentenbezugszeit steigt damit an.

Andererseits verschiebt sich das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern immer weiter zu Ungunsten der Jungen.

Das RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz beinhaltet die Anhebung der Altersgrenze, Abschläge bei der Rente und Auswirkungen auf die zusätzliche Altersvorsorge. Darüber hinaus enthält das Gesetz Vorschriften bei der Rentenanpassung. 

Übertragen werden die Vorschriften auch auf die Altersversorgung der Landwirte und die Beamtenversorgung.