Anhebung der Altersgrenzen

Das gesetzliche Renteneintrittsalter ändert sich wie folgt: im Zeitraum von 2012 bis 2023 wird die sogenannte Regelaltersgrenze schrittweise um jeweils einen Monat pro Jahr angehoben und in der Zeit von 2024 bis 2029 um jeweils zwei Monate pro Jahr.

Damit beginnt die Anhebung für die im Jahr 1947 Geborenen. Für sie beginnt die Regelaltersrente dann mit 65 Jahren und einem Monat. Dann erhöht sie sich für 1948 Geborene auf 65 Jahre und 2 Monate. Für jedes ansteigende Geburtsjahr kommt immer ein Monat dazu, ab 2024 immer zwei Monate. Ab dem Jahrgang 1964 heißt es dann für alle: Rente erst mit 67 Jahren.

Für Menschen, die vor 1947 geboren sind, ändert sich an den Zugangsvoraussetzungen für die Rente nichts.

Neu ist auch die Unterscheidung bei der Altersrente zwischen besonders langjährig Versicherten mit 45 Pflichtbeitragsjahren und langjährig Versicherten mit 35 Versicherungsjahren. Wer 45 Pflichtbeitragsjahre hat, kann weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen.