RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels steht die gesetzliche Rentenversicherung vor großen Herausforderungen.

Die höhere Lebenserwartung bewirkt eine durchschnittlich längere Rentenbezugsdauer.  

Mit dem Gesetz zur Anpassung der Regelaltergrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung - kurz RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz genannt - wird die Altersgrenze für die Regelaltersrente von bisher 65 Jahren auf das 67. Lebensjahr stufenweise angehoben.

Die Anhebung der Altersgrenze soll dazu beitragen, in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen den Generationen die finanzielle Grundlage und die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung nachhaltig sicherzustellen.

Durch die Maßnahme ist ferner beabsichtigt, den Beitragssatz und das Rentenniveau bis zum Jahr 2030 weitgehend stabil zu halten (Niveausicherungsklausel).