Berufsständische Versorgungswerke

Für eine ganze Reihe von Berufen wie beispielsweise Ärzte, Anwälte, Architekten gibt es berufsständische Versorgungswerke, die als Ersatz für die gesetzliche Rentenversicherung fungieren, und in denen für die Angehörigen der jeweiligen Berufe eine Versicherungspflicht besteht.

Naheliegenderweise gibt es bei diesen Versorgungswerken anders als bei der gesetzlichen Rentenversicherung noch die klassische Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit. Berufsunfähigkeit wird hier so definiert, dass auf Grund von körperlicher oder geistiger Krankheit bzw. Schwäche der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann und die entsprechende Zulassung zurückgegeben wird. Eine nur teilweise Berufsunfähigkeit ist in der Regel nicht vorgesehen. 

Die Berechnung der Rentenhöhe mit Zurechnungszeiten und Zugangsfaktor ist vom Prinzip her vergleichbar mit der gesetzlichen Rentenversicherung.