Beitragserstattung

Die private Krankenversicherung kennt eine erfolgsabhängige und eine erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung.

Wenn die Versicherungsleistungen geringer als kalkuliert sind bzw. die einkalkulierten Sicherheitszuschläge nicht erforderlich waren, so ist dieser Erfolg in angemessenem Umfang als Beitragsrückerstattung an die Versicherten zu zahlen.

Eine erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung für den einzelnen Versicherten ist häufig in den Versicherungsbedingungen für den Fall vorgesehen, dass der Versicherte keine Leistungen im Beitragsjahr in Anspruch nimmt. Die Höhe der Rückerstattung hängt dann von der Anzahl der ununterbrochen leistungsfreien Jahre ab. Diese erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung ist in die Beitragskalkulation bereits einbezogen.

Beispiel zur erfolgsunabhängigen Beitragsrückerstattung

Höhe:
(nur Monatsbeitrag zur KV, nicht zur PV; ohne gesetzlichen Zuschlag für Alterungsrückstellung)

      Keine Leistung im letzten Kalenderjahr:
       Beitragserstattung in Höhe von einem Monatsbeitrag

      Keine Leistung in den letzten zwei Kalenderjahren:
       Beitragserstattung in Höhe von 1,5 Monatsbeiträgen

      Keine Leistung in den letzten drei Kalenderjahren:
       Beitragserstattung in Höhe von 2 Monatsbeiträgen

      Keine Leistung in den letzten vier Kalenderjahren:
       Beitragserstattung in Höhe von 2,5 Monatsbeiträgen

      Keine Leistung in den letzten fünf Kalenderjahren:
       Beitragserstattung in Höhe von 3 Monatsbeiträgen

Die Beitragsrückerstattung kommt nur dem Versicherten zu Gute. Der Arbeitgeber ist an der Rückerstattung nicht beteiligt, auch wenn er einen Zuschuss zum Beitrag leistet.