Leistungsangebot GKV

Die GKV erbringt die Leistung grundsätzlich als Sachleistung bzw. Naturalleistung. Der GKV-Versicherte hat also unmittelbaren Anspruch beispielsweise auf die ambulante Behandlung durch einen zugelassenen Arzt, ohne dass er eine Vertragsbeziehung zu dem Arzt eingeht und ohne dass der Arzt einen Vergütungsanspruch gegen den GKV-Versicherten hat. Wenn wichtige Gründe eine Sachleistung nicht ermöglichen, besteht Anspruch auf Kostenerstattung durch die Krankenkasse.

Daneben kann der Versicherte auch generell statt der Sachleistung eine Kostenerstattung mit der Krankenkasse vereinbaren.

Die durch den Arzt erbrachte Leistung unterliegt dem Wirtschaftlichkeitsgebot. Sie muss also zweckmäßig, ausreichend, medizinisch notwendig und wirtschaftlich im engeren Sinn sein. Es dürfen also nur Behandlungsmethoden und Medikamente zum Einsatz kommen, deren Wirksamkeit allgemein nachgewiesen ist und die nach dem Stand der medizinischen Erkenntnis zweckmäßig und ausreichend sind, um den gebotenen Heilungserfolg zu erbringen.

Zu unterscheiden ist zwischen ambulanten, stationären, zahnärztlichen und sonstigen Leistungen. Zusätzlich bieten die Krankenkassen noch Wahltarife an, die die Möglichkeiten und den Leistungsumfang erweitern. 

Für die GKV gilt:

     Sachleistungsprinzip
     Wirtschaftlichkeitsgebot: also
        • zweckmäßig
        • ausreichend
        • medizinisch notwendig
     Erfordernis des Wirksamkeitsnachweises