Zahnärztliche Leistungen

Für GKV-Versicherte gilt bei zahnärztlichen Leistungen die sogenannte Regelversorgung, die das medizinisch Notwendige umfasst, was aber nicht unbedingt zu guten Ergebnissen im Sinne des medizinisch Machbaren führt. In manchen Bereichen wie der Parodontosebehandlung beispielsweise, wird eine medizinische Behandlungsnotwendigkeit erst bei einem recht weit fortgeschrittenen Befund anerkannt. Kosten für Behandlungen über der Regelversorgung müssen vom Versicherten selbst getragen werden.

Für Zahnersatz gibt es jeweils einen befundbezogenen Festkostenzuschuss in Höhe von 50 % der Kosten der Regelversorgung. Die andere Hälfte muss vom Versicherten aufgebracht werden. Wenn die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden, erhöht sich der Festkostenzuschuss.

Zu beachten ist, dass eine Reihe zahnärztlicher Leistungen, wie beispielsweise Implantate, nur in wenigen Ausnahmefällen überhaupt zur Regelversorgung gehören.