Rechtsgrundlage GKV

Die meisten Menschen in Deutschland sind in einer der gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert. Rechtsgrundlage hierfür bildet das fünfte Sozialgesetzbuch, kurz SGB V genannt, in dem auch die Mitgliedschaft in der GKV geregelt ist. Der Gesetzgeber sieht vor, dass alle Personen, die als schutzbedürftig anzusehen sind, Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkassen sind. Als schutzbedürftig wiederum werden prinzipiell alle abhängig Beschäftigten gesehen, soweit sie bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Im Gegensatz dazu stehen die Selbstständigen, die als prinzipiell nicht schutzbedürftig im Sinne des Sozialgesetzbuches angesehen werden.

Natürlich gibt es eine Reihe von Ausnahmen, also Selbstständige, die Pflichtmitglied der GKV sind, und abhängig Beschäftigte, die nicht Mitglied der GKV sind.