Das Bauspar-Prinzip

Die Idee des Bausparens lautet wie folgt: Der Bausparer
spart, um Eigenkapital für einen späteren Bau oder
Immobilienkauf zu bilden und gleichzeitig den
Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen der Bausparkasse
zu erwerben.
Vereinfacht ausgedrückt: Wenn Sie der Bausparkasse eine Zeit
lang Ihr Spargeld für einen niedrigen Sparzins überlassen, gibt Ihnen die Bausparkasse
später ein zinsgünstiges Darlehen.

Um das zinsgünstige Darlehen erhalten zu können, muss zweierlei erfüllt sein.
Zum einen muss der Bausparer eine bestimmte Mindestansparsumme erreichen.
Diese beträgt i.d.R. 40 % oder 50 % der Bausparsumme.
Darüber hinaus muss eine bestimmte Bewertungszahl erreicht sein. In die
Bewertungszahl fließen die Höhe des Guthabens, die Dauer der Sparzeit ein.

Das klingt komplizierter als es ist. In der Praxis wird ein  bestimmter Sparbeitrag
im passenden Verhältnis zur Bausparsumme festgelegt, so dass nach der
angestrebten Sparzeit (zum Beispiel 7 Jahre) die Voraussetzungen zur
Zuteilung des Bausparvertrages erfüllt sind.

Der Bausparer kann dann immer noch entscheiden, ob er nur sein angespartes
Guthaben oder zusätzlich das zinsgünstige Bauspardarlehen in Anspruch
nehmen will.